Research

»food.related« war ein Research-Projekt an der MAD-FAC in Genk, Belgien. Betreut wurde das Projekt von der Dozentin Rosanne van Klaveren (www.nivatonenets.org) im Kurs PARTIlab. Die Aufgabe war es Research-Werkzeuge (Cultural Probes) zu entwickeln um qualitative Daten zu erhalten. Hierbei sollte eine Art Workshop konzipiert werden. Das Thema behandelte Mögliche Geschmacksveränderungen während einer Chemotherapie. Durch den Kurs sollten Lösungsansätze gemeinsam mit Patienten gefunden werden.

Partizipation

Für ein Projekt ist es immer wichtig Spezialisten, Verbraucher usw. aus unterschiedlichen Bereichen zusammen zu bringen und gemeinsam Ideen zu entwickeln. In diesem Kurs sollten spezielle Recherchewerkzeuge mit Patienten, die eine Chemotherapie erleben, erstellt werden.

food.related

Während einer Chemotherapie kann es auftreten das sich der Geschmacksinn verändert. Das kann dazu führen, dass Patienten die ohnehin schon geschwächt sind, nicht mehr die empfohlene Nahrungsmenge zu sich nehmen.

Das Projekt diente zur Entwicklung von Lösungsansätzen, um das Essen und deren Zubereitung für Krebspatienten wieder (im Rahmen des Möglichen) genießbar und angenehm zu gestalten.

 Ablauf: 1. Teil

Zuerst erhielten die Probanden einen kleine Geschichte, die die aktuelle Situation wiederspiegeln sollte. Nach der Einführung und kurzen Erläuterung der Moderatorin erhalten die Probanden einen Teller, Gabel und Messer. Der Workshop war wie eine Art Dinner aufgebaut.

In der Mitte des Tisches lag eine Pfanne auf der Fragen aufgezeichnet waren und ein Haufen Nahrungsmittel, die auf Papier aufgedruckt wurden. Die Probanden sollten aufschreiben/zeichnen was sie vor der Chemotherapie mochten und danach die entsprechenden Nahrungsmittel raussuchen, die sie während der Therapie mögen. Diese sollten auf einen Teller geklebt werden.

Ablauf: 2. Teil

Weiter ging es mit der Pfanne und den Fragen. Hierbei können die Probanden ihre Antworten auf der Gabel/Messer notieren. Danach folgte eine Gruppendiskussion über das Essen.

Am Ende hatte jeder Proband die Möglichkeit aufzeichnen mit wem Sie gerne beim Abendessen zusammen sitzen würden.

Finale Idee

Die finale Idee um die Mahlzeiten von Chemotherapie-Patienten, die an Geschmacksveränderungen leiden, angenehmer zu gestalten, war, dass wir spezielle Mahlzeiten kreieren, bei denen der visuelle Reiz mehr angesprochen wird. Der visuelle Sinn ist einer der stärksten Reize und somit war die Idee geboren Mahlzeiten durch Lebensmittelfarbe kräftiger wirken zu lassen.

Recherche: Lebensmittelfarbe

Um das fertige Produkt entwickeln zu können habe ich mich über verschiedene Arten von Lebensmittelfarbe informiert. Es gibt Lebensmittelfarbe als flüssiges Produkt, sowie als Gel, Paste oder Pulver.